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Allgemeine Informationen

Die Ingenieure ohne Grenzen Challenge ist ein internationales Lehrformat für Hochschulen, das seinen Ursprung in Australien hat. Dort haben seit 2007 über 18.000 Studierende an 31 Universitäten an dem Format teilgenommen. Auch in Neuseeland und Großbritannien haben zahlreiche Universitäten das Programm in ihre Lehrpläne integriert.

Im Wintersemester 2012/13 wurde die Ingenieure ohne Grenzen Challenge erstmals in einer Pilotstudie in Deutschland an der RWTH Aachen University getestet. Ab dem Wintersemester 2012/13 wird das Format auf weitere Kurse an der RWTH Aachen University ausgeweitet. Auch an der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund soll die Challenge in Zukunft durchgeführt werden. Die Challenge ist kein Zusatzangebot, sondern wird in bereits bestehende Lehrveranstaltungen im Rahmen der Möglichkeiten der Lehrenden integriert.

Durch das aktive Mitwirken im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit kommen die Studierenden in Berührung mit den Kernproblemen des 21. Jahrhunderts: Globalisierung, Klimawandel, mangelnde Nachhaltigkeit und soziale Ungleichheit. Durch die Arbeit an realen Problemstellungen, die von Ingenieure ohne Grenzen vor Ort identifiziert wurden, tragen die Ideen und Konzepte der Studierenden zur nachhaltigen Entwicklung von benachteiligten Regionen in Entwicklungsländern bei.

Die Spannweite der Themen ist groß und knüpft an die Inhalte eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums an. Neben der eigenständigen Recherche und der technischen Machbarkeit der Problemlösung ist Einfühlungsvermögen sowie die soziale Verantwortung für die Situation der Menschen vor Ort gefragt. Durch den konkreten Anwendungsbezug wird die Freude am Ingenieurberuf weiter vertieft.

Während der Bearbeitungszeit werden die Studierenden von Experten der Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. durch z.B. konkrete Informationen zu lokalen Gegebenheiten unterstützt. Über das Online-Forum erhalten die teilnehmenden Teams auch die Möglichkeit, über die Mitarbeiter von Ingenieure ohne Grenzen direkt Fragen an die Projektpartner vor Ort zu richten.

Das gesamte Programm wird vom IMA & IfU der RWTH Aachen University im Rahmen des Projekts ELLI koordiniert.

Bei Fragen zum Projekt oder zur aktuellen Challenge wenden Sie sich bitte an:

Dr. phil. Kathrin Schönefeld 

Telefon: +049 241 80 91172
kathrin.schoenefeld(at)ima-ifu.rwth-aachen.de